• Christoph Tschaar

750 Liter netto ...

..., 54 cm Tieftöner, 21 Hz und 9 Bassreflexrohre!

Die Nachwirkungen der letzten Highend Messe in München haben diesmal zu wirklich Großem geführt. Ein Subwoofer, wie er wahrscheinlich sonst nur im Kino zu finden ist, sollte es werden.



Eigentlich war alles da. Chassis, Endstufe von Hypex, und jede Menge Holz, die es braucht so ein Tonmöbel zu bauen. Aber wie verpackt man die notwendigen 700 Liter in ein halbwegs ansehnliches Gehäuse? Da der Subwoofer zusammen mit den Verstärkern spielen wird, habe ich mit einem Streifen aus Ahorn das Gestaltungselement aufgegriffen und für eine gewisse Nüchternheit gesorgt. Alles andere ist schwarz, Strukturlack-schwarz.



Der Grund warum ist es diesmal mal keine detaillierten Aufbaubericht gibt? Das Material ist Schuld! Aus Kostengründen habe ich auf vorhandenes Keksholz zurückgegriffen und das ist in Sachen Bearbeitung wirklich kein Highlight. Die Bassreflexrohre sind aus 110er KG-Rohren gefertigt. Alles nach Vorgaben von Hifi Selbstbau, wo ich den Tieftöner erstanden habe. Die Versteifung aus OSB Platten und noch Ikeakissen zur Dämmung. Wie gesagt alles sehr bezahlbar, aber keine handwerklichen Höhenflüge.


Mangels funktionstüchtigen Window-Rechners fehlt noch die Abstimmung per DSP im Hypex-Aktivmodul. Aber auch ohne optimale Filterkurve tönt es schon richtig erwachsen. Für Räume mit 50 Quadratmeter Fläche und 10 Meter Höhe ist das eine sehr angemessene Beschallung!