• Christoph Tschaar

Die FeuerholzRutsche

Heute mal etwas ganz pragmatisches fernab von Lautsprechern, Möbeln und Hifi.

Und zwar benötigen wir enorme Mengen an Feuerholz. Nicht nur, weil das Mineralöl sauteuer ist, sondern auch weil wir von unseren lieben Nachbarn immer gut beliefert werden und nicht zuletzt sind es insgesamt 350 Quadratmeter die irgendwo zwischen 15 und 20°C gehalten werden wollen.

Wie gesagt das Holz ist da, aber noch nicht beim Ofen unten, wo es final gelagert wird.


Der Osterhase war auch schon da und hat eine Belohnung im Holzhaufen versteckt, für nach der Arbeit, wenn dann die 5 Ster bzw. Festmeter Hartholz im Keller sind.


Eine Rutsche soll für einen schnellen Abtransport sorgen. Diese wird natürlich aus regionalem Holz entstehen. Also Samstag morgen auf zum fünf Minuten entfernten Sägegatter. Beim freundlichen Sägemeister gibt's die gute Schwarzwaldtanne in allen Maßen. Da habe ich gleich etwas mehr geholt, auch wenn mir so langsam der Lagerplatz ausgeht. Man kann halt nie genug Holz haben.



Nach ein paar Stunden in der Holzwerkstatt ist sie fertig, die Brennholzrutsche, und funktioniert vorzüglich. Auch die Idee alle Bretter nicht zu verleimen, war gut. Die einzelnen Bretter können freier schwingen und so donnert es dann doch nicht ganz so laut, wenn die Scheite auf die Rutsche geworfen werden. Diese Erkenntnis werde auf jeden Fall beim nächsten Lautsprecherbau berücksichtigen.



So können wir dann im Sommer um die 25 Ster Holz einlagern, um über den nächsten Schwarzwaldwinter zu kommen.