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Und sie funktioniert doch!

Die Physik sagt es, die Erfahrungen mit historischen Modellen bestätigen es: Es sind die Details, die es braucht, um etwas wie eine Hornlinse aus Holz zum Spielen zu bringen.



Zum Frickelfest war der klangliche Eindruck etwas verhangen, weshalb ich das zweite Paar Lamellen überarbeitet habe.


Nun sind alle Kanten gebrochen, egal ob auf der Schalleintritts- oder der Schallaustrittsseite.



Und dieser kleine Effekt macht tatsächlich den Unterschied. Damit sich die einzelnen Wellenfronten hinter der Linse wieder vernünftig vereinigen bzw. gut ablösen können, scheint die Fase am Ausgang wichtiger zu sein als am Eingang. Und genau diese hatte ich mir in Version eins gespart.


Jetzt funktioniert es hervorragend und zusammen mit dem Wolf von Langa-Bass, dem TAD-Horntreiber und einer vorzüglichen Weiche von Stefan ist das ein großartiger Lautsprecher.



Die Freude, eine solche Linse zusammenzubauen, ist mindestens genauso groß wie der Hörgenuss. Letzteres muss man sich allerdings erst gewöhnen. Wenn eine Hornlinse funktioniert, beugt sie den Schall nämlich sehr breit, sodass es zunächst etwas verwundert, die obersten Tonlagen von links auch ganz rechts zu hören.



Es werden weitere Experimente in Sachen Klangfilm folgen!

 
 
 

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