accidentally aesthetic
- Christoph Tschaar

- vor 6 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Nicht ganz zufällig, denn ich gebe mir schon Mühe bei der Gestaltung von allem, was meine Werkstatt verlässt. Dennoch ist es überraschend wie besonders gut Dinge gestalterisch gelingen. Das lässt den inneren Mies van der Rohe tanzen.

Die selbstklebenden Buchstaben aus einer unsäglichen Bastelsammlung waren eigentlich schon im Müll. Da kam die Idee Larry Levan auf die Extension von Waldorf&Bertha zu schreiben. Das sah aufgrund der abwechselnd roten und weißen Buchstaben nicht besonders toll aus. Dafür umso besser wirken die Kennzahlen.
Gleiches Setup hat für die Vermessung und Optimierung die alten Brocksieper-Endstufen bekommen. Auf dem ZEN Rack zusammen mit dem Teppich wirkt es sehr stimmig.

Auch oben rum hat das hässliche Entlein sich wirklich gemacht. Die Nawi-Membranen der 130er JBL mit ihren Alumiumkalotten, die Zitronenpressen und nicht zuletzt die filzene Bassrutsche. Alles ist stimmig, vom Klang ganz zu schweigen, aber davon später mehr.

Bevor ich das RLA-Setup wirklich messen und optimieren konnte, musste neben den Verstärkern auch das Messequipment überholt werden. Anstelle des alten Beck-Ständers gibt's jetzt einen ordentlichen Mikrofonständer mit solider Mikrofonhalterung als Ahorn und Kork.

Auch die etwas DIY-artigen Kniekehlenbeschaller, welche damals mit Kay entstanden sind, sehen mit der neuen Abdeckung sehr hochwertig aus. Wiedermal tut der lieb gewonnene Stoff aus Mailand weit mehr als nur seine Arbeit.

Und auch auf der Rückseite der Poincaré hat sich viel getan und dieses schöne Logo wird bald noch häufiger zu sehen sein.





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