Schichtarbeit
- Christoph Tschaar

- vor 11 Minuten
- 1 Min. Lesezeit
Keine Sorge, hier wird zwar viel, aber vernünftig gearbeitet, und unsere Maschinen erhalten noch ihre nötigen Ruhephasen. Bei diesem Projekt ging es buchstäblich um Schichten.

NNach dem ersten Lautsprechergehäuse und dem Bücherregal ist dies das dritte Projekt, das ich für einen sehr sympathischen Kunden anfertigen darf.
Wir haben vorab lange überlegt, wie wir die Multiplex-Optik am besten zur Geltung bringen und in welche Richtung die Schichtung verläuft. Schließlich arbeitet Multiplex auch in Richtung quer zur Schichtung. Doch Stück für Stück.
Ja, CNC wäre sinnvoll, aber es geht auch so!
Begonnen wird mit dem groben Zuschnitt und dem Ausschneiden der Löcher.
Hier ist bereits die Frässchablone zu sehen, die der Kunde in Abstimmung mit mir hat anfertigen lassen. Damit und einer potenten Oberfräse geht es weiter.
Der Akt des Verleimens ist nicht zu unterschätzen. Da hilft auch keine CNC-Technik. Hier ist es wichtig, feinfühlig auf das Material zu reagieren und sich Stück für Stück vorzuarbeiten.
Trotz der Verwendung von hochwertigem Birkensperrholz (Brikoplex) gibt es immer noch Fehlstellen, die im Abricht- und Schleifprozess egalisiert werden müssen.
Auch wenn man noch so sehr aufpasst, können Fehler passieren. So hatte ich beispielsweise dreimal oben und unten vertauscht. Deshalb mussten am Ende noch Löcher gefüllt und neu gesetzt werden.

Das Ergebnis ist hervorragend gelungen. Auch wenn die Idee an sich simpel ist, steckt doch sehr viel Arbeit in diesen Gehäusen.
I
ch bin sehr gespannt auf den finalen Lautsprecher. Hinten und vorne wird es Abdeckungen geben, die unter anderem auch die Chassis enthalten.
Nochmals vielen Dank für dieses lehrreiche Projekt und liebe Grüße an den Kunden und seine wundervolle Familie!












































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