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Monitor Eins goes Spandau

Eine kurze Geschichte wie aus Anspruch pure Freude werden kann.



Auf einen Anruf folgten viele Emails, bis ich mir ziemlich sicher war welche Optik der Kunde für seinen Monitor Eins wünscht. Das heißt aber noch lange nicht, dass mir die handwerklich Umsetzung von vorn herein klar war. Mit etwas Mühe hat es dann aber doch alles sehr gut geklappt.


Passende Ständer sind bei so einer ansprechenden Optik fast Pflicht und so habe ich versucht etwas Adäquates zu kreieren.



Aufgrund des unebenen Dielen-Fußbodens beim Kunden ist das Ganze an jeder Ecke höhenverstellbar.



Jeder, der schon einmal verzweifelt versucht hat mit einem Maulschlüssel auf dem Boden liegend eine Waschmaschine auszurichten, wird diese Variante der Justage, mittels Inbus von oben, lieben.


Passende Kabel habe ich ebenfalls noch gezwirbelt.



Das Holzhorn habe ich zusätzlich mit Alubutyl bedämft. Das Innere des Monitor Eins ist mit dem gleichen Kabeltyp versehen und weil man ja immer etwas besser machen muss, ist diesmal die Dämmwatte direkt hinter den Bassreflexrohren schwarz. Das sieht einfach besser aus.



Das gilt auch für das Schwärzen der Pappstreifen des Tieftöners mit Edding.



Nur ganz Neugierige sehen jetzt noch das Innenleben.



Am Ende wird die Kiste mit sehr vielen Schrauben dicht verschlossen und dann dürfen sich die beiden Monitor Eins ganz innig und phasenverdreht einspielen.




Diese Kanten wurden von vielen Händen liebevoll betastet:



Als letzter Akt wurden die Boxen verpackt, in den alten Schweden geladen und nach Westberlin gebracht. Erst wenn die Lautsprecher am finalen Ort stehen und so klingen wie sie sollen, kann ich entspannen.



Was bleibt ist ein hochzufriedener Musikliebhaber, der nun seine komplette Sammlung noch einmal hören "muss" und ein hochzufriedener Holzliebhaber, der um wertvolle Erfahrungen reicher ist.

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